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Friedrich-Wilhelm-Gymnasium

Unsere Schule trägt nach dem preußischen König Friedrich-Wilhelm I (Regierung 1713 – 1740) seinen Namen. Das ist für viele Menschen nicht unbedingt nachvollziehbar, da man ihn oft wegen seiner Vorliebe für das Militär nur als den Soldatenkönig, als den Begründer des preußischen Militarismus bezeichnet. Darüber hinaus hatte er eine große Abneigung gegen alles, was mit Kunst, Literatur oder Wissenschaft zusammenhing. Nennt man nach so einem Barbaren ein Gymnasium? Da gäbe es doch genügend bessere Vorbilder.

Wir haben uns trotz des negativen Images bewusst für diesen Namen entschieden und haben bis heute kein Problem damit. Ganz im Gegenteil: zunächst ist Friedrich-Wilhelm eng mit der Stadt Königs Wusterhausen verbunden. Hier im Schloss war sein Lieblingsaufenthalt und hier im Schloss hat er als erster europäischer Monarch überhaupt die allgemeine Schulpflicht verfügt und damit die Basis für die Entwicklung eines breiten Bildungswesens gelegt. Für ihn waren Kinder der größte Schatz (s)eines Landes, den man fördern muss, damit das Land eine Zukunft hat. Daran wollen auch wir erinnern und anknüpfen.   

 

Kurzchronik

Das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium blickt auf eine über hundertjährige wechselhafte Geschichte zurück. Schon das Gesamtgebäude spiegelt eine lange Geschichte wider; die drei Erweiterungsbauten sind auch heute noch deutlich erkennbar und das ist durchaus so gewollt. So wird auch durch die Architektur die ständige Weiterentwicklung einer Schule versinnbildlicht.

1902 als „Höhere Knabenschule“ gegründet erhielt die Schule 1912 nach dem preußischen König Friedrich-Wilhelm ihren Namen.

Die „Knabenschule“ war zunächst eine Realschule, ab 1909 aber ein so genanntes Real-Pro-Gymnasium und somit die erste Schule in Königs Wusterhausen, an der man ein Abitur ablegen konnte.

Nach dem 2. Weltkrieg war der Name wegen der unheilvollen Vergangenheit nicht mehr gewollt und man benannte die Schule nach dem politisch unverdächtigen Dichter Johann Wolfgang von Goethe. 1980 wurde sie in eine Polytechnische Oberschule umgewandelt und erhielt den Namen POS „Fritz Große“. 

1991 beschloss der Kreistag die Wiedereinrichtung als Gymnasium. Als eine der ersten Schulen im Kreis wurde das Gebäude grundlegend modernisiert und erweitert. 1994 erhielt die Schule nach langen und teils kontroversen Debatten ihren alten Namen „Friedrich-Wilhelm“ wieder zurück. 

Gegenwärtig werden ca. 700 Schülerinnen und Schüler an unserer Schule von einem engagierten Kollegium unterrichtet. Inzwischen hat sich das Gymnasium auch über den Kreis hinaus einen beachtlichen Namen geschaffen: (Leistungen)

 

Lernen und Lehren – wir entwickeln Kompetenz

Unsere Kinder leben heute in einer völlig anderen Welt, als wir Eltern und Lehrer sie noch in unserer Schulzeit erlebt haben.  Diese Tatsache erfordert neue Wege in der Bildung.

Wir müssen Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich  im Studium und Beruf selbstständig  Informationen zu beschaffen, sie zu verarbeiten und anzuwenden.

Gleichzeitig möchten wir aber auch die Erwartungen an ein Gymnasium erfüllen:  hohe Allgemeinbildung, Fachwissen, Spezifizierungen und musisch-künstlerische Bildung.

Wir haben uns daher bewusst  für ein offenes Profil entschieden.

Nach unserer Überzeugung benötigen Schülerinnen und Schüler Zeit, um ihren Weg in einer sich rasant verändernden Welt zu finden.

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 gibt es keine  spezifische Ausrichtung wie eine naturwissenschaftlich-mathematisch oder neusprachliche Orientierung.  Die verschiedenen Wissensbereiche stehen gleichwertig  nebeneinander.  Ab der Jahrgangstufe 9 unterbreiten wir den Schülerinnen und Schülern  ein breites Schwerpunktangebot, das ihren Interessen und Neigungen nahekommt.

Wir wollen diese Ziele durch geeignete Methoden im Unterricht erreichen. Wir legen viel Wert auf Sprachkompetenz, binnendifferenzierten Unterricht, individuelle Förderung, Lernen in größeren Zusammenhängen etc. . Dabei nimmt die Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung  der Schülerinnen und Schüler einen immer größer werdenden Stellenwert ein.

Untrennbar mit dem Profil  unserer Schule ist das offene Ganztagsanbot verbunden. In den vielfältigen Arbeitsgemeinschaften werden individuelle Neigungen, das Miteinander und die Verbundenheit mit der Schule entwickelt und gestärkt.

So  sind Chor und Instrumentalgruppe  traditionelle Aushängeschildern unseres Gymnasiums. Durch regelmäßige Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben in naturwissenschaftlich-mathematischen, sprachlichen und sportlichen Bereichen erzielen unsere Schülerinnen und Schüler  immer wieder Erfolge.  Seit vielen Jahren gibt es einen Austausch mit unseren Partnerschulen in Frankreich, Schweden sowie jährlich eine Sprachreise nach Groß Britannien.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern in den verschiedenen Gremien und im Förderverein ist eine wichtiger Pfeiler für die schulische Arbeit. Viele Vorhaben konnten nur durch deren engagierte Unterstützung  verwirklicht werden, zuletzt die Anschaffung eines neuen Flügels.

Wenn Sie ausführlichere Informationen über unser Profil haben möchten, schauen Sie bitte im Schulprogramm nach oder rufen Sie uns an.

 

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